31.08.2009
Lammcurry
Bei uns gab es am Wochenende Lammcurry mit Koriander und Tomaten. Zugegeben, optisch ist es nicht gerade ein Hit, vor allem weil ich nicht genug frische Korianderblätter zum Dekorieren im Haus hatte, aber geschmacklich ist es toll. Besonders lecker: Das Fleisch wurde vor dem Kochen mehrere Stunden in Gewürzjoghurt eingelegt, ein Trick der meines Wissens bei indischen Currygerichten häufiger angwandt wird. Das Ergebnis ist fein gewürztes Fleisch, welches noch dazu butterzart ist und einem beim Essen auf der Zunge zergeht. Hmmmm.
19:15 Veröffentlicht in » Gespeist | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken | Tags: curry
25.08.2009
DaWanda: CoffeeBeads
Ich schaue immer wieder gerne nach individuellen Kleinigkeiten, Dingen die Freude bereiten und nicht in Kaufhäusern und Co. zu finden sind. Handgefertigte Produkte wie man sie auf Kunstmärkten und in kleinen Künstlerläden, -werkstätten und -ateliers findet, gehören zu diesen Dingen. Dabei erlebe ich immer wieder das selbe Phänomen: Viele Leute bewundern diese handgefertigten Dinge zwar, sind aber dennoch nicht bereit anzuerkennen, dass diese einen Wert haben, der den von Massenprodukten übersteigt, was sich u.a. auch in ihrem Preis niederschlägt. Als jemand der selbst viel bastelt, tüftelt und herumprobiert, kann ich das nicht nachvolllziehen. Ich kann es mir nicht immer leisten, aber wenn mir etwas wirklich gefällt, dann bin ich auch bereit einen entsprechenden Betrag dafür zu zahlen: a) für die Qualität, die Materialkosten und den zur Anfertigung nötig gewesenen Zeitaufwand, b) für die Tatsache, dass ich ein Unikat erwerbe, und c) natürlich für die handwerkliche und kreative Leistung des Künstlers.
Ab und an lassen sich auch im Internet kleine Schätze finden, z.B. bei DaWanda, Etsy und all den anderen Plattformen, auf denen handgefertigte Produkte angeboten werden können. Ich genieße diese Internet-Shops normalerweise mit großer Vorsicht, immerhin ist es schon etwas anderes, ob ich etwas auf einem Kunsthandwerksmarkt erwerbe, wo ich die Dinge persönlich begutachten kann, oder via Internet, wo mir nur Fotos zur Verfügung stehen. Im Fall des hübschen Schlüssels, der in den Bildern dieses Beitrags zu sehen ist, habe ich das Risiko gewagt und bin nicht enttäuscht worden. Nicht nur das der Schlüssel sicher und sehr liebevoll verpackt bei mir eingetroffen ist, die kleine Glückspilzperle ist beispielsweise auch eine Dreingabe, die die Verkäuferin (Shop: CoffeeBeads) nicht hätte beifügen müssen und für die ich mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken möchte.
Nochmals: Der Schlüssel und die Pilzperle auf den Bildern in diesem Beitrag wurden von CoffeeBeads angefertigt, Meinereiner hat nur die Fotos gemacht. ;-)
16:50 Veröffentlicht in » Gefunden | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken | Tags: dawanda, fundstück
24.08.2009
Sommer-Mascarpone
14:21 Veröffentlicht in » Gespeist | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken | Tags: dessert
17.08.2009
Fundstücke I
Wir waren gestern auf dem Mittelaltermarkt in Jockgrim. Trotz der irren Hitze ein schönes Erlebnis, es ist schon cool, wenn quasi die gesamte Hauptstraße eines Ortes gesperrt wird damit dort stattdessen mittelalterliche Marktbuden, Bühnen usw. aufgebaut werden können. Überall gab es etwas zu sehen, an den Ständen, auf dem Festplatz und im Heerlager. Vor durchaus passender Ortskulisse tummelte sich allerlei buntes Volk: U.a. eine Highlanderin samt Fasan, ein finsterer Scharfrichter mit Henkersbeil, ein fleißiger Schuhputzer, ein pechschwarzer Bettler, viele Soldaten und natürlich zahlreiche Musikanten.
Abgesehen von ein etlichen Fotos habe ich eine Flasche mit halbtrockenem Honigwein, eine schöne, getöpferte Schale und eine neue Macke mit nach Hause genommen:
Am Stand von Beadfairy habe ich nämlich die vielen tollen Lampwork Beads bewundert (und natürlich auch eine ganz besonders schöne erworben). Zu meiner großen Überraschung habe ich heute festgestellt, dass es ganz in meiner Nähe (ca. 12-15 Min. Fußweg) eine Werkstatt gibt, die entsprechende Kurse anbietet. Mal sehen ob ich eine Freundin finde, die sich davon überzeugen lässt dort mit mir einen Schnupperkurs zu besuchen...
...ansonsten bin ich weiterhin fleißig am Fotografieren. Mein Lieblingsmotiv ist derzeit eine dicke Spinne, die sich auf unserer Loggia eingenistet hat. Für eine Spinne ist sie ziemlich fotogen: The Itsy Bitsy Spider
20:04 Veröffentlicht in » Gefunden | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken | Tags: fundstück
13.08.2009
Würfelspiel: Sushizock im Gockelwok
Das Spielprinzip ist ähnlich wie beim Vorgänger "Heckmeck am Bratwurmeck". Gespielt wird um die ausliegenden Sushi- und Gräten-Spielsteine, die zuvor verdeckt gemischt und dann ausgelegt wurden. Jeder Spieler darf max. 3x würfeln. Nach jedem Würfelwurf kann er seine Runde beenden und ein Sushi oder eine Gräte nehmen. Würfelt er stattdessen weiter, muss er mindestens einen Würfel beiseite legen und darf diesen (oder diese) bei seinen weiteren Würfelwürfen nicht mehr verwenden. Das Spiel endet sobald alle Sushi- und Gräten-Spielsteine verteilt wurden. Die Spieler legen sie offen vor sich aus, immer ein Sushi neben eine Gräte; Sushis (Pluspunkte) die keine Gräten haben zählen nicht, umgekehrt werden überzählige Gräten (Minuspunkte) sehrwohl gewertet. Schließlich werden Plus- und Minuspunkte zusammengezählt und der Spieler mit den meisten Punkten siegt.
Mein Fazit: Ebenso süchtigmachend wie der Vorgänger. Ein einfaches, schnelles Spiel für Zwischendurch.
Verlag: Zoch
Autor: Reiner Knizia
Spielerzahl: 2-5 Personen
Alter: Ab 8 Jahre
Material: 12 Sushi-Spielsteine, 12 Gräten-Spielsteine, 5 Würfel und 3 Spielanleitungen (dt., engl., frz.)
Spieldauer: Ca. 20-30 Minuten
Preis: Ca. 9 Euro
18:48 Veröffentlicht in » Gespielt | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken | Tags: würfelspiel
05.08.2009
Kartenspiel: Animalia Reiseversion
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Tierzüchtern, die mit ihren Lieblingen einen Schönheitswettbewerb gewinnen wollen. Insgesamt werden drei Runden (Wettbewerbe) durchgespielt und am Ende gewinnt der Züchter (Spieler) mit den meisten errungenen Medaillen.
Es gibt insgesamt 5 Tierarten: Katzen, Hunde, Hasen, Pferde und Papageien. Jedes Set besteht aus insgesamt 7 Tieren einer Art, außerdem enthält das Spiel einen Joker. Die Mitglieder jedes Sets sind identisch: Es gibt einen Champion, einen Schönling, eine niedliches Tier, den Spion, den Schmutzfink, den Dieb und den Spaßvogel. Diese Karten bringen entweder Plus- oder Minuspunkte oder haben Sonderfunktionen.
Jeder Wettbewerb gliedert sich in drei Phasen: Die Spieler beginnen mit dem Aufbau ihrer jeweiligen Kartensammlungen, anschließend folgt die Phase "Schönheitspreis und Bonuskarten" und zu guter Letzt geht es selbstverständlich um die Vergabe der Medaillen.
Mein Fazit: Animalia ist ein nettes, kurzweiliges Kartenspiel, welches vor allem durch seine äußerst süßen Tierkarten besticht. Das Spielprinzip selbst ist nicht wirklich neu oder ausgesprochen innovativ, macht aber dennoch Spaß. Für Zwischendurch oder als Reisespiel auf jeden Fall eine Überlegung wert und als reiseversion auch zu einem akzeptablen Preis erhältlich. (Den Preis der Deluxe-Version hälte ich persönlich für etwas überzogen.)
Verlag: GameWorks
Autor: Malcolm Braff, Bruno Cathala und Sébastien Pauchon
Spielerzahl: 2-6 Personen
Alter: Ab 7 Jahre
Material: 35 Tierkarten, 6 Spielhilfekarten, 2 Anleitungen und 1 Notizblock
Spieldauer: Ca. 30 Minuten
Preis: Ca. 8-10 Euro
18:45 Veröffentlicht in » Gespielt | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken | Tags: kartenspiel
